FIS Regeln sollte jeder kennen

Am Donnerstag, 18. Dezember, informierte der ehemalige Renndirektor Kurt Hoch im Hotel Rasmushof. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Michael Horn, dem Weisenrats Vorsitzenden. K.S.C. Präsident Michael Huber folgte, stellte die 30 Gäste vor und begrüßte das große Interesse am Vortrag.

Kurt Hoch war über ein Jahrzehnt als Damen-Renndirektor und Trainer bei der FIS tätig. Im Jahr 2005 legte er sein Amt nieder und arbeitet seither als Sachverständiger für Skiunfälle und Pistensicherheit.

Bei seinem Vortrag drehte sich alles um das Thema Sicherheit im Skisport. Neben der Entwicklung der Sicherheitsmaßnahmen, die im Zusammenhang mit dem technischen Fortschritt entstanden sind, ging Kurt Hoch auf die Haftpflicht und Verantwortlichkeit bei Skiveranstaltungen ein. Insgesamt habe sich aber die Sicherheit auf sehr hohem Niveau stabilisiert, wobei die zu treffenden Maßnahmen in den unterschiedlichen Leistungsklassen im Rennsport variieren. Anhand von speziellen Beispielen wurde das  Fehlverhalten seitens Trainer und Veranstalter, das zu Unfällen führt, analysiert und erklärt.

Für die Trainer sei besonders das Einschätzen von Tempo, Gelände und Leistungsstufe der Athleten wichtig. Insgesamt könne er aber keinen allumfassenden Tipp geben, da jeder Trainer und Verantwortliche stets situationsbedingt handelt muss. Unabhängig vom Rennsport sollte jeder Skifahrer die FIS-Regeln kennen und beachten, so der ehemalige Renndirektor.

Mit einer Diskussionsrunde endete der einstündige Vortrag, bevor dann bei einer Jause letzte Fragen und Unklarheiten geklärt wurden.

Der Vortragsabend war nicht nur für die K.S.C. Verantwortlichen ein voller Erfolg. Michael Horn und Michael Huber freute sich besonders über die Anwesenheit von Personen befreundeter Clubs aus Brixen, St. Johann und Itter. In Zukunft denke man über weitere Vortragsabende nach. 

  • Franz Pfurtscheller, Peter File, Michael Horn, Kurt Hoch, Michael Huber, Harald Herbert

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