Nach dem Super-G ging es auf die Streif
Virtus Open Alpine Ski
Der erste Renntag im Rahmen der Virtus Open Alpine Ski auf dem Kitzbüheler Horn begann mit einem Super-G und endete mit einem Besuch des Starthauses auf dem Hahnenkamm, gefolgt von einer rasanten Befahrung der Streif.
Nach dem Super-G zum Auftakt der Virtus Open Alpine Ski auf dem Kitzbüheler Horn blieb für die Sportlerinnen und Sportler nur für ein Mittagessen im Alpenhaus Zeit, um wieder zu Kräften zu kommen. Denn bereits am Nachmittag lud der Kitzbüheler Ski Club die rund 50 Virtus-Athletinnen und -Athleten samt Trainern ins Starthaus am Hahnenkamm ein. Dort lag der Weltcup noch spürbar in der Luft, hatten sich doch erst vor zwei Wochen an derselben Stelle Marco Odermatt, Giovanni Franzoni, Maxence Muzaton, Vincent Kriechmayr und Co. aufgewärmt.
Für riesige Begeisterung sorgte die großzügige Terrasse direkt über dem Start, von der aus sich ein Blick vom Wilden Kaiser über das Kitzbüheler Horn bis hin zu den Südbergen eröffnet. Ein unvergessliches Panorama für die Virtus-Sportlerinnen und -Sportler aus acht Nationen, darunter Australien und die USA. Das malerische Plätzchen diente umgehend als Kulisse für Teamfotos, wobei vor allem das Shooting der italienischen Mannschaft für mitreißende Stimmung sorgte: Die gesamte Gruppe stimmte „Il Canto degli Italiani“, besser bekannt als „Fratelli d’Italia“, die italienische Nationalhymne, an.
Anschließend gaben Michael Huber, Präsident des Kitzbüheler Ski Clubs, sowie Mario Mittermayer-Weinhandl, Trainer und Rennleiter der Hahnenkamm-Rennen, einen kurzen Einblick in die lange Geschichte der prestigeträchtigen Abfahrt auf der Streif. Wenig später durften die Wintersportlerinnen und Wintersportler die Rennstrecke hautnah erleben – bei einer gemeinsamen Abfahrt.
Ian Conyers, offizieller Vertreter und Vorstandsmitglied von Virtus, der internationalen Organisation zur Förderung von Leistungssport für Athletinnen und Athleten mit intellektueller Beeinträchtigung, zeigte sich nach dem ersten Renntag und der Einladung auf den Hahnenkamm glücklich und dankbar: „Es ist großartig. Es ist genau das Weltklasse-Niveau, das wir erwartet haben. Die Strecke ist hervorragend vorbereitet, und allen Nationen wurde geholfen, hierherzukommen. Wir sind sehr glücklich“, sagte Conyers, der aus Michigan nach Kitzbühel gereist ist. „Wir sind auch mit den Rennen sehr zufrieden: großartige Bedingungen und eine neue Strecke, in die der Ski Club Kitzbühel investiert hat. Wir sind sehr stolz, dass wir es sind, die hier die ersten Rennen fahren dürfen.“
Was wünschen sich Virtus-Sportlerinnen und -Sportler eigentlich von Wettkampfstätten? „Unsere Athletinnen und Athleten wollen zeigen, dass sie auf höchstem Niveau konkurrieren können – auf den besten Strecken der Welt. Sie brauchen lediglich Aufmerksamkeit und Unterstützung durch das lokale Organisationsteam, dann sind sie bereit – und schnell“, weiß Ian Conyers aus Erfahrung.
Bildcredit: KSC/alpinguin




