Pepi Graswander

Pepi Graswander war seit 1936 Mitglied des Kitzbüheler Ski Club. Sein Leben war in der Freizeit geprägt von Skispringen und Klettern. Bereits früh begann er mit dem Skispringen, aber bald machte der Krieg einen Strich durch seine Rechnung.

Als Sporthändler machte er danach Karriere in Kitzbühel und war weitum beliebt und bekannt. Einen Schatz behütete er besonders. Ein paar Skier, die er 1936 vom Besitzer des Grand-Hotels, Ekkehard Kofler, geschenkt bekommen hatte. Sie stammten aus Norwegen und sind aus bestem Hickory-Holz. Bereits 1950, als es noch keine Servicemänner für die Skirennläufer gab, wachselte er den Mitgliedern des Wunderteams die Skier.

In den 1970er Jahren engagierte er sich dann für den Sprunglauf in Kitzbühel, trainierte die Jugend und wurde 1976 in den K.S.C. Ausschuss als Nordischer Sportwart & Jugendwart für Skispringen gewählt (bis 1991).

1974/75 setzte er sich, gemeinsam mit Erwin Steidl, für den Bau der Schattbergschanze ein und verbrachte viele Stunden auf der Schanze. Als Trainer war er beliebt und mit Motivation brachte er die Kitzbüheler Jugend zum Skispringen und zur Nordischen Kombination. Darunter auch den mehrfachen Medaillenträger Klaus Sulzenbacher.

1982 erhielt Pepi Graswander das „K.S.C. Ehrenzeichen in Gold für besondere Verdienste“ und ein Jahr später würdigte der Tiroler Skiverband mit dem „TSV Ehrenzeichen in Silber“ sein Engagement.

Der K.S.C. wird Pepi immer als Kameraden, Skiexperten und Sprunglauf-Freund ehrend in Erinnerung behalten!

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