Von Sommerpause keine Spur

Snowboard / Freeski / Skicross / Freestyle

Während des Winters zählen Snowboarder und Freeskier zu den „Spätzündern“. Das liegt in erster Linie daran, dass die Funparks in den Skigebieten meist erst dann öffnen, wenn die Skisaison schon einige Zeit läuft.

Dennoch können sich die Ergebnisse des Referats Trendsport im Kitzbüheler Ski Club (K.S.C.) im vergangenen Winter durchaus sehen lassen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass  die beiden Trainer Tobas Hechl (Snowboard) und Patrick Hollaus (Freeski) immer wieder neue Gesichter bei den Trainings am Pass Thurn begrüßen durften. Das Springen über Rails und Kicker liegt offenbar sehr im Trend. Bis die Funparks wiederum ihre Pforten öffnen, dauert es aber noch etwas. Die Zeit bis dahin wollen die Freeskier aber nicht ungenützt lassen, denn der nächste Winter kommt auf jeden Fall. „Vor kurzem haben wir das erste Mal trainiert. Dafür sind wir in die Area 47 am Eingang des Ötztals gefahren und haben die Wasserschanzen in diesem großen Erlebnispark genützt‘“, so Patrick Hollaus. Zwar ist dieses Sommertraining völlig anders als eine Trainingssession im Winter, aber eine gute Möglichkeit zur Überbrückung. „Fährt man auf den Matten los, dann ist das in etwa wie auf einer eisigen Anfahrt zu einem Kicker im Winter. Jumps und Styles lassen sich auf diese Weise super trainieren.“ Der größte Unterschied liegt für den Gewinner der Austrian Freeski Open 2011 in der Landung. Im Wasser fällt diese ungewohnt weich aus.

„Es war ein sehr erfolgreicher Winter für uns“, sind sich Tobas Hechl und Patrick Hollaus mit Referentin Maria Lindmeyer einig. „Das hat schon was, wenn unsere Leute auf den Siegerfotos aufscheinen. Wir haben uns daher fest vorgenommen, an diese Erfolge im kommenden Winter anzuknüpfen. Das Sommertraining soll uns auf dem Weg dorthin helfen.“

Eindrücke vom Training in der Area 47 unter http://vimeo.com/24196384

  • Von Sommerpause keine Spur
  • Von Sommerpause keine Spur
  • Von Sommerpause keine Spur
  • Von Sommerpause keine Spur