Applaus für Ausdauersportler

Langlauf

24 Rennen bedeuteten im vergangenen Winter nicht nur viele gelaufene Kilometer, sondern auch etliche starke Ergebnisse. 20 Tiroler Meistertitel, neun Vizemeister, sowie je drei österreichische Meister- und Vizemeistertitel sind nur ein kleiner Auszug der Erfolge und das Resultat funktionierender Nachwuchsarbeit.

Mit Freude werden die jüngsten Nachwuchssportler von Referent Georg Hechl und dem Trainerteam Toni Ehrensperger, Barbara Laner, Hannes und Barbara Nöckler an den Langlaufsport herangeführt. Beim Blick auf die beeindruckende Trainings- und Rennbilanz darf auch die faszinierende Zusammenarbeit mit den Eltern der jungen Athleten erwähnt werden. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Kitzbüheler auch diesen Winter erneut den Ton auf Tirols Loipen angegeben haben.

Begonnen hat die Wettkampfsaison mit einem Vielseitigkeitsbewerb am 8. Dezember in Reith. Die jüngsten Langläufer wie Andrä Hölzl und Anna Gandler haben während dieses Winters ebenso mit guten Leistungen geglänzt wie die Schüler mit Katharina Brudermann, Theresa Kohlreiter sowie Antonia und Viktoria Jöchl. Bei der Jugend sorgten Irena Brettbacher, Bianca Küchl, Sabine Ehrensperger und Theresa Breitfuss für ausgezeichnete Erfolge im Landes- und Bezirkscup. Mit zahlreichen Siegen und Top-Rängen zeigte mit Christoph Nöckler ein Langläufer und Biathlet auf.

Bei den Tiroler Schulmeisterschaften in St. Johann in Tirol konnten sich die K.S.C. Läuferinnen abermals mit starken Ergebnissen beweisen, wie auch bei den Österreichischen Schulmeisterschaften in St. Ulrich/Pillersee. Im Bezirkscup musste sich die K.S.C. Riege am Ende lediglich den aktiven Fieberbrunnern geschlagen geben. Mathias Foidl wurde Gesamtsieger in der Kinderklasse 1, bei den Schülerinnen holte sich Katharina den Gesamtsieg vor Theresa Kohlreiter Miriam Brettbacher und Antonia Jöchl. Bei den Buben wurde Alexander Embacher Zweiter vor Johann Nöckler. Laura Brugger war in der Jugendklasse unschlagbar.

Lisa Hauser ist bei 18 internationalen Bewerben wie Alpencup, Europacup und diversen FIS Juniorenrennen mitgelaufen und konnte sich ausgezeichnet präsentieren. Vor allem beim European Youth Olympic Festival in Liberec Vesec in Tschechien legte sie einen weiteren Grundstein für ihre Sportzukunft.
Julia Hillebrand gehört zu den Allrounderinnen, sie läuft reine Langlaufbewerbe und ist auch als Biathletin sehr erfolgreich unterwegs. Die ersten internationalen Langlauf und Biathlonerfolge hat sie auf ihrem Konto verbuchen können und sie feierte in ihrem zweiten Winter als Biathletin unter anderem ihren ersten internationalen Sieg in der Nähe von Udine (ITA). Außerdem wurde sie bei den Österreichischen Staffelmeisterschaften in Hochfilzen Jugend-Vizemeisterin.

Apropos Biathlon: Erstmals hat der K.S.C. in der vergangenen Saison ein gezieltes Biathlon Training angeboten. Die beiden ehemaligen Spitzen-Biathleten Hansi Achorner und  Hanspeter Foidl haben mit viel Eifer und Einsatz ihr Wissen an die sechs jungen Athleten weitergegeben. Aufgeteilt in den erstmals durchgeführten Tirol-Cup, den Alpencup und den Austriacup haben die Biathleten des K.S.C. 856-mal die schwarze Zielscheibe anvisiert.
Die höchsten Trefferquoten mit dem Luftgewehr schafften Miriam Brettbacher mit 82,9 % oder 116 von 140 möglichen Treffern und Theresa Kohleiter mit 81,8 % bzw. 90 von 110. Miriam Brettbacher wurde bei der Tiroler Meisterschaft im Sprint Vizemeisterin, gewann den Tirol-Cup in Erpfendorf und landete im Austriacup dreimal auf Rang vier. Zu Österreichs bester Schülerin im Biathlon Klassik Sprint wurde in Seefeld Theresa Kohlreiter gekürt. Mit Alexander Embacher und Simone Pendl versuchten sich zwei weitere K.S.C. Athleten in der Loipe und am Schießstand mit dem Luftgewehr. Julia Hillebrand und Christoph Nöckler hatten in diesem Winter bereits das Kleinkaliber-Gewehr geschultert.

Wie schon in den letzten Jahren musste das K.S.C. Langlaufteam den Vereinscup - auch Austriacup - der Union Rosenbach überlassen. Trotz Platz zwei war Trainer Toni Ehrensperger etwas enttäuscht. „Nach den ersten beiden Austriacup-Rennen waren wir gerade mal 18 Punkte hinter den Kärntnern. In den letzten drei Rennen hat sich der Abstand noch vergrößert. Das ist schade.“
Die Biathleten sind mittlerweile bereits in der Vorbereitungsphase und die

Langläufer steigen im Juni in das Trainingsgeschehen ein. Neben zwei bis drei wöchentlichen Trainings stehen ein Bergwochenende in Südtirol und die Trainingswoche in Ramsau am Dachstein am Programm. „Wir möchten noch intensiver arbeiten und somit bleibt es nicht aus, dass wir in der Wettkampfsaison 2011/2012 mehr zwischen Leistungs- und Hobbyläufern differenzieren“, so Referent Georg Hechl, „somit können die Leistungssportler noch effizienter unterstützt werden“.


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