Enttäuschung für Lisa Hauser in Hochfilzen

Langlauf / Biathlon

Bei Biathlon-Weltcup in Hochfilzen flossen bei Lisa Hauser die Tränen. Beim Verfolgungsrennen folgte für sie ein Déjà-vu. Wie bereits bei der WM in Östersund im März ist ihr ein „Crossfire“-unterlaufen. Sie zielte auf die Scheiben des Nachbarstands und bemerkte ihr Hoppala erst nach drei Treffern. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich das nochmal durchmachen muss“, sagte sie nach dem Rennen fassungslos.

Beim Staffelbewerb lief es insgesamt für das ÖSV Damenteam mit Rang 14 enttäuschend. Startläuferin Julia Schwaiger übergab noch hoffnungsvoll, als Dritte an Katharina Innerhofer. Sie verbrachte quälende Minuten beim Schießen und musste in drei Strafrunden. Lisa Hauser und Christina Rieder konnten zwar noch vieles ausmerzen, allerdings blieb die Enttäuschung. „Ich habe versucht noch etwas aufzuholen und am Schießstand entsprechend riskiert. Das Rennen war in Ordnung. Jetzt gilt meine Konzentration dem morgigen Rennen. Da heißt es noch einmal Vollgas“, so Hauser.      

Am Donnerstag geht es in Le Grand Bornand (Frankreich) mit dem Biathlon-Weltcup weiter. Wir drücken Lisa die Daumen.