• Familie: Hansjörg Schlechter
  • Kinder: Katrin
  • Beruf / Kader: Sportartikelhändlerin
  • Mitglied seit: 31.12.1961

Weitere Informationen zu Helene Graswander

Fünffache Siegerin bei Europacuprennen Österreichische Staatsmeisterin im Slalom 1971

Herbst 1971 in einer Turnhalle in Obertauern: Um die Schnell­kraft zu verbessern, springt Helene Graswander auf einem Trampolin hoch und immer höher. Dann ein Schmerzensschrei: Sie landete auf einem Fuß und knickte um. Dia­gnose Bänderriss im Knöchel – die Folge: eine mehrwöchige Pause. Und indirekt das Ende ihrer Karriere. Denn obwohl sie im fol­genden Winter 1971/72 noch an den Start gehen konnte, der Sprung zu den Olympischen Spie­len in Sapporo blieb der zu dieser Zeit regierenden österreichischen Torlaufmeisterin versagt. Zu übermächtig war für eine rekonvaleszente Graswander die Konkurrenz mit Annemarie Pröll, Gertrud Gabl, Erika Schinegger, Wiltrud Drexel, Bernie Rauter, Monika Kaserer und wie sie alle hießen. Nach dem Winter beendete Graswander mit erst 20 Jahren ihre Laufbahn – gescheitert an ihren Sprunggelenken: Sechs Verletzungen rechts, drei links hatten sie zur Verzweiflung gebracht. Der Weg zur Spitzenläuferin begann wie bei beinahe allen Kitzbüheler Talenten: Beim Schülerskitag fiel sie schon mit sechs Jahren auf. Gefördert von K.S.C.-Trainer Peter Feyrsinger und von ihrem Vater Josef „Pepi“ Graswander sicherte sie sich einen Schüler- und Jugendtitel nach dem anderen. Es folgte die Aufnahme in den A-Nationalkader mit dem Torlaufsieg bei den ÖM in Hinterstoder als Höhepunkt.


Erfolge

WettkampfOrtJahrRang
Ski Alpin / Slalom
Weltcup
Maribor (SLO)197310
Ski Alpin / Gesamtwertung
Weltcup
/197345
Ehrung / KSC Sportehrenzeichen in Gold
Ehrungen
/1973
Ski Alpin / Slalom
Österreichische Meisterschaften
/1972Gold
Ski Alpin / Slalom
Österreichische Jugendmeisterschaften
/1970Gold
Ski Alpin / Kombination
Tiroler Jugendmeisterschaften
/1969Gold

Ehrungen

EhrungJahr
KSC Sportehrenzeichen in Gold 1973